Preisverleihung

Thomas Jennefelt erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026 von OB Richard Arnold
Foto: Hartmut Hientzsch

Am Donnerstagabend, 23. Juli, erhielt der schwedische Komponist Thomas Jennefelt im Rahmen des 38. Festivals Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026. Das Preisträgerkonzert wurde von dem schwedischen Ensemble Vokalharmonin und dem Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Fredrik Malmberg gestaltet. In dem individuell konzipierten Programm trafen Kompositionen Jennefelts, darunter die Uraufführung des eigens komponierten Stücks „In der Nähe“, auf Werke weiterer skandinavischer Komponisten und Händels Dixit Dominus. Im Anschluss an das farbige und gesellschaftspolitisch akzentuierte Konzert überreichte Oberbürgermeister Richard Arnold Thomas Jennefelt die Urkunde. Seine künstlerische Arbeit sei gekennzeichnet durch die Auseinandersetzung mit der Tradition wie mit der zeitgenössischen Lebenswelt. In der Verbindung von geistlichen Texten und Genres mit aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen geben Jennefelts Werke wichtige aufklärerische wie spirituelle Impulse, so die Begründung. In seiner Laudatio betonte Klaus-Martin Bresgott, ein langjähriger Weggefährte und Freund Jennefelts, wie besonders dessen musikalische Sprache sei. Sie schaffe eine eigene, ungebundene Aura, die der Musik nichts verordne. In der Musik von Thomas Jennefelt läge eine Weisheit des Universellen, geheimnisvoll und offen zugleich, die fasziniere, so Bresgott weiter. Im Anschluss erfolgte der Eintrag ins Goldenes Buch der Stadt sowie ein Empfang zu Ehren des Komponisten.

Foto: Hartmut Hientzsch

Festivaleröffnung

Eröffnungsgottesdienst 2026
Foto: Hartmut Hientzsch

Das 38. Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd ist eröffnet!

Der Gottesdienst mit Dekan Robert Kloker, Pfarrer Reiner Kaupp und Festprediger Dekan Dr. Joachim Kummer wurde vom Ensemble VocaBella aus Tübingen, sowie Münsterorganist Stephan Beck musikalisch gestaltet. Im Anschluss gab es eine besondere Performance im Innenhof des Predigers: Leistungssport und Musik gehen zur Festival-Eröffnung eine ungewöhnliche und spannende Verbindung ein. Turnerinnen und Turner des TV Wetzgau präsentierten zu Live-Musik des Trio Fraktal ihr Können an Schwebebalken, Ringen und Trampolin. Oberbürgermeister Richard Arnold eröffnete das Festival vor dieser Kulisse, der Freundeskreis des Festivals sorgte für das leibliche Wohl.

Im Eröffnungskonzert am Samstag, 18. Juli, gastierten die beiden renommierten Ensembles Chorwerk Ruhr und Concerto Köln gemeinsam mit erstklassigen Solisten unter der Leitung von Florian Helgath. Auf dem Programm stand J. S. Bachs monumentale Messe in h-Moll; das Konzert war live im ARD Radiofestival deutschlandweit in den Kulturwellen zu hören .

Foto: Hartmut Hientzsch

Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026 für Thomas Jennefelt

Thomas Jennefelt
Foto: Marcus Gårder

Der schwedische Komponist Thomas Jennefelt erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2026. Die Stadt Schwäbisch Gmünd zeichnet den schwedischen Komponisten damit für seine künstlerische Arbeit aus, in der er aktuelle, gesellschaftspolitische Themen mit traditionell geistlichen Texten und Genres in einer eigenen Tonsprache verbindet und umsetzt. Oberbürgermeister Richard Arnold überreicht Jennefelt den mit 5000 Euro dotierten Preis am Donnerstag, 23. Juli, im Anschluss an das Preisträgerkonzert.
Laudatio: Klaus-Martin Bresgott

 

Foto: Marcus Gårder
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