FESTblicke

Die besondere Rückschau: "FESTblicke"
In Kooperation und mit freundlicher Unterstützung der Gmünder Tagespost/Schwäbische Post.

Das Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd bot gemeinsam mit der Gmünder Tagespost/Schwäbischen Post eine besondere Rückschau auf die vergangenen Festivals: "FESTblicke". Erinnern Sie sich an die vielen musikalischen Höhepunkte der über 30 Festival-Ausgaben? An die Themen und Preisträger? Wir haben im Archiv gestöbert, kurze "FESTblicke" verfasst und wünschen Ihnen viel Freude beim Nachlesen!

Ein großer Dank gilt unserem Fotografen Hartmut Hientzsch, der seit vielen Jahren das Festival begleitet und mit seinen Bildern wunderschöne Erinnerungen festhält.

Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2019

Im Jahr der Remstal Gartenschau stand das 31. Festival Europäische Kirchenmusik unter dem Motto „Alles im Fluss“. Passend zum blühenden Sommer in der Stadt bot das Festival ein buntes Programm: Unvergessen wird die Aufführung von Mendelssohns „Elias“ mit dem Stuttgarter Kammerchor unter Frieder Bernius bleiben – ein Auftakt der Superlative. Wie auch das innovative Filmkonzert „Homo sapiens“ mit der Company of Music Wien als neues Format und die überwältigenden Stimmen von The Quintessence aus Tiflis. Kaum zu bewältigen war der große Andrang auf die 400 Plätze des „Singing Day“ mit John Rutter. Die Stadt ehrte den britischen Komponisten mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2019. Was für ein erhebendes Gefühl, als am Ende des Preisträgerkonzerts mit dem Chamber Choir of Europe alle Singing-Day-Teilnehmenden in die Musik Rutters mit einstimmten und das gesamte Münster wie noch nie zum Klingen brachten. Ton Koopman mit seinen Amsterdam Baroque Ensembles und der schwedische Kammerchor VoNo - Voces Nordicae unter Leitung von Lone Larson zählten zu den vielen weiteren ergreifenden Festival-Erlebnissen! www.kirchenmusik-festival.de

Der britische Komponist John Rutter erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2019.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2018

Das Festival Europäische Kirchenmusik „Mit allen Sinnen“ erleben konnten die Besucherinnen und Besucher 2018: In schwindelerregenden Höhen begeisterte zum Auftakt Martin Bukovsek als Artist „Carismo“ am Vertikaltuch unter dem Gewölbe des Heilig-Kreuz-Münsters. Überaus sinnlich war die musikalische Reise der Württembergischen Philharmonie Reutlingen mit Richard Strauss‘ „Eine Alpensinfonie“ und ganz im Gegensatz dazu stand das Kammertheater „Utopien“ von Dieter Schnebel mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart – aufwendig inszeniert im besonderen Ambiente der Johanniskirche. Eine Sternstunde der Chormusik durfte das Publikum mit dem Trinity College Choir Cambridge unter Stephen Layton erleben und Michel Godard verzauberte mit seinem „Duftkonzert“ alle Sinne. Das große Klassik-Open-Air „Carmina Burana“ musste wegen schlechten Wetters zwar in das Heilig-Kreuz-Münster verlegt werden, was die mitreißende Aufführung aber schnell vergessen ließ. Große Begeisterung lösten das charmante Vokalensemble Sjaella, das Familienkonzert im Weleda-Garten, die Visual-Music-Performance „Sonografen“ von Kurt Theinert und das eigens für die EKM konzipierte Projekt von „Sandfiction – Experiment 4k“ aus.

Die Sonografen - Visual-Music-Performance mit Kurt Laurenz Theinert und Fried Dähn in der Johanniskirche.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2017

So weitumfassend wie unser Universum hat das Festival Europäische Kirchenmusik 2017 zum Thema „In Raum und Zeit“ Menschen aller Generationen in seinen Bann gezogen: Mit unbändiger Spielfreude und seinen abgefahrenen Glitzer-Schuhen spielte sich Cameron Carpenter in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer im ausverkauften Heilig-Kreuz-Münster. Wolfgang Rihm wurde mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2017 geehrt. YouTube-Star Anna-Maria Hefele brachte mit ihrem Obertongesang echte „Sphärenklänge“ in die Johanniskirche, wo ebenfalls vor ausverkauften Rängen Harald Lesch gemeinsam mit Rüdiger Glufke an der Orgel hoch spannend über das Universum, Raum und Zeit plauderte. Die neue Performance „Xala“ von Mats Eser am Schlagwerk und Ania Losinger auf ihrem einzigartigen Bodenxylophon kam wie die Jazz-Night in der Augustinuskirche bestens beim Publikum an. Bis auf den letzten Platz ausverkauft waren auch die „Gmünder Passionsmusik“ mit jungen Talenten in St. Franziskus, das Konzert der Vocal Group Mixtet aus Estland und das Gastspiel des Windsbacher Knabenchors mit dem Freiburger Barockorchester. Ein Klassik-Open-Air mit der Deutschen Streicherphilharmonie rundete die erfolgreiche Saison ab. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Ania Losinger auf ihrem einzigartigen Bodenxylophon in der Johanniskirche.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2016

Zum Thema „Als Mann und Frau“ wusste das Festival Europäische Kirchenmusik 2016 mit signifikanten Rollenbildern, vielfältigen Beziehungskisten und außergewöhnlichen Besetzung zu begeistern: Im Anschluss an den ökumenischen Eröffnungsgottesdienst überraschten das Cuarteto Rotterdam und der Gmünder Tango-Verein mit einem Flashmob auf dem Münsterplatz. Dirigent Hans-Christoph Rademann wurde am Folgetag mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik ausgezeichnet und ebenfalls im Münster durfte das Publikum eine eindrucksvolle Inszenierung der Oper „Orfeo ed Euridice“ mit dem Philharmonischen Chor Schwäbisch Gmünd unter Stephan Beck erleben. Die Freiburger Vokalband Unduzo bot Schülerinnen und Schülern einen spannenden Workshop mit Konzert im Prediger und durchaus ungewöhnlich besetzt sorgten Andreas Hofmeir (Tuba) und Andreas Mildner (Harfe) für ein heiteres Nachtkonzert in der Johanniskirche. Bis auf den letzten Platz ausverkauft waren die Performance „Ich, Judas“ mit Schauspielstar Ben Becker und das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Sir Roger Norrington. Den Abschluss machte das preisgekrönte Integrationsprojekt „Zaide. Eine Flucht“. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Schauspieler Ben Becker mit seinem Programm "Ich, Judas" im Münster.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2015

„Mitten im Leben“ lautete das Thema des Festivals Europäische Kirchenmusik 2015, das mit einem riesigen Picknick rund um das Heilig-Kreuz-Münster einen fröhlichen Auftakt fand. Einen ersten Höhepunkt bot Ralf Otto mit dem Bachchor Mainz, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern und Ludwig van Beethovens „Missa solemnis“. Singer Pur, eines der berühmtesten Vokalensembles Deutschlands, gestaltete das bewegende Preisträgerkonzert für Younghi Pagh-Paan in der Augustinuskirche, und ebenda präsentierte Alexander Grychtolik mit der Deutschen Hofmusik die „Köthener Trauermusik“ von Johann Sebastian Bach. Mick Baumeister spielte in der Johanniskirche Live-Musik zum Stummfilm-Klassiker „Nosferatu“, Kay Johannsen war mit seiner Stuttgarter Kantorei und Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ im Münster zu Gast, und der Motettenchor Schwäbisch Gmünd wusste mit einem eindrucksvollen Programm von Brahms über Mahler bis Ives unter der Leitung von Sonntraud Engels-Benz zu begeistern. Beifallsstürme gab es für die barocke Daily Soap „Peeping at Mr. Pepys“ mit Gustav Peter Wöhler und der Lautten Compagney Berlin, das Vokalensemble Theatre of Voices mit Paul Hillier und das Klezmer-Ensemble Yxalag. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Festival-Eröffnung mit einem großen Picknick rund um das Heilig-Kreuz-Münster.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2014

Schwäbisch Gmünd stand 2014 ganz im Zeichen der Landesgartenschau – das Festival unter dem passenden Motto „Paradies“. Als erstes Highlight ist das aus terminlichen Gründen der Festival-Eröffnung vorangestellte Preisträgerkonzert mit dem Thomanerchor Leipzig unter Gotthold Schwarz zu nennen, das ein restlos ausverkauftes Münster bewegte. Im Anschluss an den Empfang sagen einige Knaben noch gemeinsam mit Oberbürgermeister Richard Arnold vom Rathaus-Balkon. Für die Festpredigt des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes konnte Margot Käßmann gewonnen werden. Die musikalische Gestaltung mit Uraufführung von Günter Berger übernahmen die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben. Zu den chorsinfonischen Highlights zählten Haydns „Schöpfung“ mit dem Kammerchor und der Hofkapelle Stuttgart unter Frieder Bernius, das Konzert „30 Jahre collegium vocale schwäbisch gmünd“ unter Walter Johannes Beck, sowie zum Ausklang des Festivals die Rheinische Kantorei unter Hermann Max mit Carl Philipp Emanuel Bachs „Auferstehung und Himmelfahrt Jesu“. In Hohenstadt gastierte der weltberühmte Frauenchor St. Zlata Meglenska aus Skopje und in der Johanniskirche stand das Musiktheater „Nico & The Navigators“ auf dem Programm. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Eintrag ins „Goldene Buch“ und Empfang für den Thomanerchor Leipzig (Preisträger 2014) im Kulturzentrum Prediger.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2013

Zum Jubiläum „25 Jahre Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd“ stellten die Festival-Macher ein aufregendes Programm zum Thema „Feuer und Flamme“ zusammen, das großen Anklang fand: Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst brachte Denis Tricot mit seiner Open-Air-Performance „Musique du Feu“ die Besucherinnen und Besucher zum Staunen. Die Regensburger Domspatzen und Concerto Köln hatten Mozarts „Requiem“ und „Prager Sinfonie“ im Gepäck, das Hassler-Consort unter Franz Raml begeisterte mit Bibers „Missa Salisburgensis“, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart begeisterte mit Bruckners „4. Sinfonie“, und der Philharmonische Chor Schwäbisch Gmünd widmete sich Mendelssohns „Elias“. Nach einem Weltklasse-Konzert des Trinity College Choir Cambridge wurde Sir John Tavener mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2013 geehrt – leider verstarb er wenige Monate später. Standing Ovation gab es auch für Isabelle Siyou und Hellmut Hattler in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Pfarrkirche St. Franziskus. Mit Chormusik aus dem Osten vom Estnischen Philharmonischen Kammerchor Tallinn unter Daniel Reuss fand das Festival seinen Ausklang. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Eröffnungs-Event mit „Musique du Feu“ auf dem Münsterplatz.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVAL 2012

Mit einer spektakulären Open-Air Sound-Performance des japanischen Künstlers Junya Oikawa wurde das Festival Europäische Kirchenmusik 2012 zum Thema „Heimat und Fremde“ eröffnet. Der berühmte Komponist und Festivalpreisträger Krzysztof Penderecki dirigierte sein mit Jubelstürmen gefeiertes „Polnisches Requiem“. Zu den ausverkauften Veranstaltungen zählten auch das Gastspiel des jungen Streichorchesters Wells Virtuosi aus England, die Performance auf der baskischen Txalaparta des Duos Ttukunak aus Spanien, das Konzert des französischen Vokalensembles Sequenza 9.3 mit anschließender Verleihung des Preises der Europäischen Kirchenmusik 2012 an Clytus Gottwald, und das Programm „Chamber.World.Music“ mit dem David Orlowsky Trio im Kloster der Franziskanerinnen. Unter der Leitung von KMD Sonntraud Engels-Benz widmete sich der Motettenchor Schwäbisch Gmünd Antonin Dvoráks „Requiem“ und Georg Friedrich Händels Oratorium „Israel in Egypt“ konnte man mit dem Vocalensemble Rastatt erleben. In der Johanniskirche präsentierte Jo Brecht einen eindrucksvollen „Sacred Music Remix“ und im Heilig-Kreuz-Münster begeisterten fünf Uraufführungen zur Gmünder Spiritualitätsgeschichte. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Das David Orlowsky Trio gastierte mit „Chamber.World.Music“ im Kloster der Franziskanerinnen.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
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FESTIVAL 2011

Festival Europäische Kirchenmusik: „Träume und Visionen“ – den weiten Rahmen des Themas 2011 steckte bereits zur Festivaleröffnung das Aktionstheater PAN.OPTIKUM mit der Open-Air-Performance „TRANSITion“ ab. Über 20 Schauspieler, Sänger, Akrobaten sowie Licht-, Ton- und Pyrotechniker inszenierten eine spektakuläre Schau mit riesigen Eisenobjekten und Feuerwerk. Zu den weiteren Highlights der Saison zählten das Eröffnungskonzert der Jenaer Philharmonie mit Berlioz‘ „Symphonie fantastique“, das Konzert des Knabenchors Riga und des SWR Vokalensembles Stuttgart sowie Händels „Messiah“ mit dem Kölner Kammerchor. Walter Johannes Beck widmete sich mit dem Collegium Vocale Schwäbisch Gmünd Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ und Nicol Matt gastierte mit dem Chamber Choir of Europe. Unvergessen wird die Aufführung der beiden 40-stimmigen Motetten von Alessandro Striggio und Thomas Tallis bleiben! Komponist Hans Zender wurde mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2011 ausgezeichnet. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Zur Eröffnung begeisterte das Aktionstheater PAN.OPTIKUM mit einer aufregenden Performance auf dem Münsterplatz.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
Foto: Hartmut Hientzsch

FESTIVALS 2010/2009

Zum Thema „Jung und Alt“ startete das Festival Europäische Kirchenmusik mit einem Mitsingkonzert für alle Generationen in die Saison 2010. Dirigent Marcus Creed wurde mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik ausgezeichnet und war mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart zu Gast. Bleibende Erinnerungen schufen darüber hinaus das Hilliard Ensemble gemeinsam mit Singer Pur, die Lautten Companey Berlin und der RIAS Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann. 2009 stand das Festival unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“, das mit Bruckners 9. Sinfonie eröffnet wurde. Für ihr kompositorisches Schaffen wurde Sofia Gubaidulina mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik geehrt. Zu den Highlights der Saison 2009 zählen weiterhin Konzerte mit den Regensburger Domspatzen, mit der Josquin Capella Berlin, mit dem Ensemble Oxalys aus Brüssel, mit dem Ensemble Ars Choralis Coeln und mit dem Chamber Choir of Europe. Das Festival fand seinen Ausklang mit Haydns „Die Schöpfung“ – aufgeführt von der Kölner Akademie. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Ein Mitsingkonzert für alle Generation gab es zum Start in das Festival 2010 zum Thema "Jung und Alt"
Foto: Hartmut Hientzsch

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FESTIVALS 2008/2007

Großen Zuspruch fand das Festival Europäische Kirchenmusik 2008 zum Thema „Liebe“: Die Eröffnung mit einer Tango-Gala leitete über zu Love Songs von John Dowland oder Motetten zum Hohen Lied der Liebe. Zu den Höhepunkten zählten Bachs „Messe h-Moll“ mit dem Bach-Collegium und der Gächinger Kantorei Stuttgart unter Dirigent und Preisträger Helmuth Rilling, Frank Martins Oratorium „Golgotha“ mit dem Collegium Vocale Schwäbisch Gmünd, Bach-Kantaten und Motetten mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble und zum Ausklang Carl Orffs „Carmina Burana“ als großes Open-Air mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. 2007 spannte das Programm zum Thema „Weltsprache Musik“ einen großen Bogen vom Mittelalter bis zum innovativen Konzept: Zur Eröffnung organisierten das Festival einen eindrucksvollen Sternmarsch mit verschiedenen Percussion-Formationen. Prominent besetzt waren die Abende mit dem SWR Vokalensemble und RSO Stuttgart unter Sir Roger Norrington, mit The King’s Singers und Ensemble Sarband, mit dem Dresdner Kreuzchor und mit dem Bach-Collegium Japan unter Masaaki Suzuki. Mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2007 wurde der Komponist Klaus Huber ausgezeichnet. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: The King's Singers und Ensemble Sarband mit "Sacred Bridges" in der Augustinuskirche.
Foto: Hartmut Hientzsch

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FESTIVALS 2006/2005

Der Preis der Europäischen Kirchenmusik 2006 ging an den französischen Orgelvirtuosen Daniel Roth (Paris), dem der Orgelschwerpunkt des Festivals gewidmet war. Insgesamt wurden sechs Orgelkonzerte gegeben – doppelt so viele wie sonst. Zwei Meisterkurse besuchten junge Talente aus ganz Europa. Höhepunkte zum Festivalthema „Lebenswege“ boten Anna Mailian und die Music Masters of Armenia, der Mainzer Bachchor und L’Arpa festante mit Händels „Jephta“, der Motettenchor Schwäbisch Gmünd mit Arthur Honeggers „König David“ und zum Ausklang der Freiburger Bachchor mit Brahms‘ „Ein Deutsches Requiem“. 2005 stand das Festival unter dem Motto „Krieg und Frieden“: Auftakt des Festivals war ein Stadtglockenkonzert des spanischen Komponisten Llorenc Barber. Der Preis der Europäischen Kirchenmusik 2005 ging an den estnischen Komponisten Arvo Pärt, dessen „Johannes-Passion“ im Heilig-Kreuz-Münster erklang. Unvergessen bleiben auch die Aufführung des „War Requiem“ von Benjamin Britten, die Tanz-Performance „Wie? Es ist?!“ mit dem Freien Tanztheater Frankfurt, Duke Ellingtons „Sacred Concerts“ mit der Hannover Bigband und dem Jazzchor Freiburg, sowie Bachs „Messe h-Moll“ mit den Amsterdam Baroque Ensembles unter der Leitung von Ton Koopman. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Sängerin Anna Mailian und die Music Masters of Armenia in der Johanniskirche.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
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FESTIVALS 2004/2003

Zu den Höhepunkten des Festivals Europäische Kirchenmusik 2004 zum Thema „Schöpfungen“ zählte die Aufführung von Monteverdis „Marienvesper“ mit den Ensembles Tragicomedia und Concerto Palatino unter Stephen Stubbs. Mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2004 wurde der Stuttgarter Dirigent Frieder Bernius geehrt. Die beiden großen Open-Air-Ereignisse beschäftigten sich aus sehr unterschiedlichen Perspektiven mit dem Festivalthema: Zum einen ging es um das Ringen von göttlicher und menschlicher Schaffenskraft. Der berühmte Stummfilmklassiker „Faust“ von Murnau wurde mit Live-Musik von Marco Nola gezeigt. Zum anderen präsentierte das Ensemble Grupo Sal lateinamerikanische Musik rund um das Lebenselixier Wasser. „Leidenschaft“ war das Festival 2003 überschrieben, auf dessen Programm bedeutende Oratorien zu leidenschaftlichen Persönlichkeiten wie Mendelssohns „Elias“ oder Händels „Saul“ standen. Zum Thema „Passion“ wurden zwei herausragende Werke präsentiert: Bachs „Johannespassion“ und Krzysztof Pendereckis „Lukas-Passion“, die der Komponist im Schlusskonzert selbst leitete. Im Anschluss wurde Penderecki mit dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2003 für seine Verdienste um die Geistliche Musik geehrt. www.kirchenmusik-festival.de

Bild: Komponist Krzysztof Penderecki erhielt den Preis der Europäischen Kirchenmusik 2003.
Foto: Hartmut Hientzsch

Foto: Hartmut Hientzsch
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